Samstag, 8. November 2008

Bessere Karten im Fernduell

Der heutigen Bericht des Solinger Tageblatts über das Spiel morgen gegen die Zweitvertretung von Straelen wird begleitet mit einem Bild von Serdar, "meiner" Nummer Achtzehn:


Die Ausgangsposition könnte schlechter sein – der mit 26 Punkten führende 1. FC Union empfängt morgen um 14.30 Uhr im Stadion am Hermann-Löns-Weg die Zweitvertretung des SV Straelen, mit nur dünnem Polster zur Abstiegszone ausgestattet. Gleichzeitig hat der Solinger Konkurrent im Fernduell um die Niederrheinliga-Spitze die wohl härtere Nuss zu knacken: Der VfB Speldorf (25 Zähler) erwartet den Fünften SV Hönnepel-Niedermörmter, dessen 20 Punkte und 9:7 Tore eher ein enges Match erwarten lassen.
Platz eins ja, Aufstiegsdruck nein
Union-Trainer Frank Zilles will seinen Blick aber auf keinen Fall gen Mülheimer Blötte richten, für ihn steht die eigene Leistung im Vordergrund – mit Respekt vor den Gästen vom Niederrhein, die unter anderem ein 1:1 in Speldorf vorweisen können. „Wenn wir die doppelte Anzahl an Spielen hinter uns haben und dann immer noch vorne sind, können wir uns mal über die NRW-Liga unterhalten. Nichts desto trotz wollen wir am Sonntag natürlich den Platz an der Sonne verteidigen“, will der 44-Jährige mit seiner erfolgreichen Mannschaft derzeit keinen Aufstiegsdruck annehmen.

Nicht zum ersten Mal hat der 2:1-Erfolg bei Viktoria Goch gezeigt, wie effektiv der Kader gegenüber der letzten Saison aufgewertet wurde. Auch wenn nicht alles klappt, machten die Offensiv-Leistungen eines Gabriel Czajor oder Miguel Lopez den Unterschied zum Gegner aus. Deren Qualitäten dürften sich auch bis in die NRW-Liga herumgesprochen haben – ein Problem für die Union? „Sie wissen ja, warum sie zu uns gekommen sind. Es passt und ich bin optimistisch, sie über einen längeren Zeitraum an die Union binden zu können“, sagt Frank Zilles, der als Sportlicher Leiter bald auch in die Personalplanungen für die nächste Saison eingebunden sein wird. „Erst einmal müssen wir so schnell wie möglich den finanziellen Rahmen abstecken“, weiß Zilles, der aktuell den zweiten langfristigen Ausfall zu beklagen hat. Nach Udo Wimmershoff erwischt es Sascha Meier, der am kommenden Dienstag an der Leiste operiert wird. Sein „Ersatz“ im linken Mittelfeld, Dominik Montag, droht morgen ebenfalls auszufallen. Improvisation ist somit gefragt – gegen ein Team, das laut Frank Zilles vornehmlich in der Defensive agieren werde.
Vorstand mit zweigleisiger Planung
Kurzfristig will der Vorstand mit Zilles sprechen, um die zweigleisige Planung für Niederrheinliga und NRW-Liga voranzutreiben. „Wir arbeiten Hand in Hand“, kennzeichnet Peter Deutzmann die Atmosphäre. Und trägt ebenfalls keine Sorge ob möglicher Abgänge: „Czajor, Lopez oder Cozza sind in unserem Umfeld sehr zufrieden.“
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Sascha Meier hat diese Saison wirklich Pech und ich wünsche ihm alles Gute für diebevorstehende Operation. Den anderen verletzten Union-Spielern wünsche ich ebenfalls gute Besserung und der spielenden Mannschaft viel Erfolg im Spiel gegen Straelen II.


Theelen-Elf in der Klingenstadt RP-Online 08.11.08
Hatte sich der SV Straelen II am vergangenen Wochenende im Abstiegsduell behauptet, steht nun eine Bewährungsprobe der anderen Art auf dem Programm: Der nächste Kontrahent des SVS II heißt Union Solingen und ist seines Zeichens der Spitzenreiter der Niederrheinliga.

Straelens Trainer Karl Theelen sieht die Favoritenrolle klar vergeben: „Wenn wir zum Tabellenersten reisen, haben wir dort nichts zu verlieren.“ Theelens Ziel: „Solange wie möglich die Null stehen zu lassen.“ Soviel zur Defensive. Für die Offensive baut der Straelener Reservetrainer auf Konter: „Dafür haben wir nach der Rückkehr von Marc Neuhaus und Sebastian Ludwik genau die richtigen, schnellen Leute zur Verfügung.“ Vor allem die Freude über Ludwiks abgelaufene Rotsperre freut den Straelener Trainer. Schon beim 1:0-Erfolg am vergangenen Sonntag erkannte Theelen: „Sebastian hat uns in solch einem Spiel gefehlt."
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